Kurze Antwort
In der Praxis reicht 48 kHz für die meisten Beat- und Podcast-Produktionen. 96 kHz lohnt sich nur bei sehr feiner Sound-Editing- oder Filmkette, wo du viel mit komplexem Resampling arbeitest.
Wann höheres Sample-Rate lohnt
Für die meisten Plattformen bleibt 48 kHz ein guter Standard, besonders wenn du schneller liefern musst. Höhere Raten können den CPU-Druck deutlich erhöhen und sind in kleinen Home-Studios oft ein Engpass.
Wenn du in einer Kette arbeitest, die viele Plugins, mehrfache Exporte und Film-/TV-Zwecke umfasst, kann 96 kHz sinnvoll sein. Entscheidend ist aber ein durchgängig konsistentes Projekt-Setting.
Achte in jedem Projekt auf dieselbe Sampling-Rate vom Recording bis zum Master-Export; versteckte Resampling-Schritte verursachen häufiger Klangverluste als die reine Wahl zwischen 48/96 kHz.